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Schokobon Praline

Schokobon Praline
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In der Konditorei lernt man als Erstes, dass eine gute Praline immer von der Füllung lebt, nicht vom hübschen Schokomantel außen. Genau deshalb mache ich aus den klassischen Schokobons hier eine richtige Praline mit echter Ganache. Die Bons werden grob gehackt und ziehen ihren karamelligen Vollmilch-Haselnuss-Geschmack komplett in die Sahnemasse. Das Ergebnis schmeckt nach Schokobon, ist aber cremiger, eleganter und ein bisschen festlicher.

Mein Trick für diese Schokobon Praline: Ich rüste die Ganache mit einem Löffel Glukosesirup auf. Der macht die Füllung geschmeidig und sorgt dafür, dass die Pralinen wochenlang stabil bleiben, ohne dass die Konsistenz kippt. Wichtig ist nur eines: Die Sahne muss richtig heiß über die Schokobons und die Vollmilchkuvertüre kommen, sonst lösen sich die Stückchen nicht sauber auf und die Ganache wird klumpig. Hier kommt mein Rezept für die Schokobon Praline mit cremiger Ganache-Füllung:

Rezeptvideo

Vorbereitung
10 min
Backzeit
8 Std.
Ruhezeit
n/a
Gesamt
8 Std. 10 min

Zutaten

Portionen
60 Stück

Füllung

  • 200 ml
    Sahne
  • 1 TL
    Glukosesirup
  • 300 g
    Schokobons
  • 120 g
    Kuvertürevollmilch, gehackt

Ausserdem

  • 63 x
    Hohlkörper
  • 400 g
    KuvertüreVollmilch
  • Haselnüssegehackt

Schritte

  1. Füllung

    1. Schokobons grob hacken. Sahne aufkochen und mit Glukose, Schokobons & Kuvertüre in eine Schüssel geben. Drei Minuten stehen lassen, dann gründlich verrühren.

    2. Die Füllung für ein paar Minuten abkühlen lassen, dann mit einem Spritzbeutel in die Hohlkugeln füllen und über Nacht stehen.

  2. Fertig stellen

    1. Die Vollmilch Kuvertüre temperieren und mit einem Spritzbeutel Deckel auf die Hohlkugeln spritzen.

    2. Sobald die Deckel fest sind, die Trüffel aus dem Blister lösen.

    3. Etwas Kuvertüre in die Handflächen geben und die Trüffel darin Kugeln, danach auf einem Backpapier setzten und fest werden lassen.

    4. Nachdem alle Trüffel fest sind, die Trüffel erneut in den Handflächen überziehen und fest werden lassen.

    5. Nach Bedarf mit etwas weisser Kuvertüre und/oder gehackten Nüssen ausgarnieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Schokolade nehme ich am besten für die Schokobon Praline?
Ich arbeite mit Vollmilchkuvertüre, weil das geschmacklich am besten zu den Schokobons passt. Wer es weniger süß mag, mischt einen Teil Zartbitterkuvertüre unter. Wichtig ist, dass es echte Kuvertüre ist und keine Schokoglasur. Nur dann zieht der Mantel sauber an und glänzt schön.
Brauche ich wirklich Glukosesirup für die Ganache?
Ja, ich empfehle das wirklich. Der Glukosesirup hält die Ganache geschmeidig, verhindert das Auskristallisieren und macht die Pralinen wochenlang stabil. Eine kleine Flasche aus dem Backbedarf reicht jahrelang und ist nicht teuer. Ohne Glukose wird die Füllung schneller brüchig und trockener.
Was mache ich, wenn ich keine fertigen Hohlkörper bekomme?
Wer keine Hohlkörper findet, kann die Ganache auch zu kleinen Kugeln rollen, kurz kalt stellen und dann in temperierter Kuvertüre trüffeln. Das ist zwar mehr Handarbeit, aber das Ergebnis ist geschmacklich genauso gut. Optisch wird es rustikaler, was ich persönlich auch ganz schön finde.
Wie fülle ich die Hohlkörper, ohne dass sie platzen?
Drückt den Spritzbeutel sehr behutsam, weil die Nussstückchen aus den Schokobons gerne mal die Spitze blockieren. Wenn ihr dann zu doll draufdrückt, schießt euch die Ganache rückwärts raus oder der Hohlkörper bricht. Lieber etwas Geduld und eine größere Tüllenöffnung verwenden.
Wie lange halten die selbstgemachten Schokobon Pralinen?
Mit Glukose in der Ganache halten die Pralinen kühl und trocken gelagert problemlos drei bis vier Wochen. Ich packe sie in eine verschließbare Dose mit Backpapier zwischen den Lagen und stelle sie an einen kühlen Ort, aber nicht in den Kühlschrank. Dort würden sie Feuchtigkeit ziehen und der Mantel würde matschig werden.
Muss ich die Kuvertüre zum Überziehen wirklich temperieren?
Wenn die Pralinen schön glänzen und sauber abbrechen sollen, ja. Beim Temperieren bringt ihr die Kuvertüre in den richtigen Kristallzustand. Wer das nicht möchte, kann auch Kuchenglasur nehmen, die zieht zuverlässig an, glänzt aber nicht so edel. Geschmacklich macht es kaum einen Unterschied, optisch schon.

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