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Nougat Pralinen

Nougat Pralinen
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In meiner Konditor-Schublade liegen immer ein paar Tafeln vom guten Nuss-Nougat, weil ich sie für genau dieses Rezept liebe. Die Sahne-Nougat-Ganache ist samtig, schmilzt am Gaumen und lässt sich trotzdem sauber portionieren. Genau das Verhältnis aus Schmelz und Standfestigkeit kenne ich aus der Konditorei und möchte es auch zu Hause nicht missen, weil die Pralinen dadurch wirklich an die Theke aus dem Schaufenster herankommen.

Mein Konditor-USP: Ich arbeite mit Polycarbonat-Hohlkörpern statt mit Silikonformen, weil der zarte Schokomantel sonst beim Auslösen bricht. Diese Erfahrung habe ich beim Drehen leider live machen müssen, also erspare ich euch den Frust direkt mit. Das Rezept war eigentlich für ein Schoko-Wochen-Modul gedacht, in dem ich Füllungs-Texturen vergleichen wollte, und genau dabei habe ich den Form-Vergleich auf die harte Tour gelernt. Wichtig ist nur eines: die Ganache vor dem Einfüllen auf Raumtemperatur abkühlen lassen, sonst weicht sie den Hohlkörper an. Hier kommt mein Rezept für Nougat Pralinen mit Sahne-Ganache zum Selbermachen:

Rezeptvideo

Vorbereitung
20 min
Backzeit
3 Std.
Ruhezeit
n/a
Gesamt
3 Std. 20 min

Zutaten

Portionen
40 Stück
  • 60 ml
    Sahne
  • 80 g
    Nougat
  • 180 g
    KuvertüreVollmilch
  • 500 g
    KuvertüreZum gießen & überziehen

Schritte

  1. Form ausgießen

    1. Große Menge Kuvertüre temperieren und die Form damit ausgießen. Für den Metallic Effekt die Form vorher mit Metallic Pulver ausstäuben.

    2. Für die Ganache die Sahne zum kochen bringen und über Nougat & kleine Menge Kuvertüre gießen. 3 Minuten stehen lassen, dann gründlich verrühren. Die Ganache auf Raumtemperatur kommen lassen.

    3. Die Ganache in die vorbereitete Form füllen und für mindestens 4 Stunden stehen lassen um die Ganache fest werden zu lassen. Am besten lässt man die gefüllten Pralinen über Nacht stehen.

    4. Die Kuvertüre erneut temperieren, die Pralinen damit schließen und die Deckel fest werden lassen, dann die Pralinen vorsichtig aus der Form lösen.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Nougat eignet sich für die Füllung?
Ich nehme immer einen hochwertigen Nuss-Nougat aus der Konditor-Abteilung oder einer guten Schokoladenmarke. Wichtig ist ein hoher Nuss-Anteil und eine geschmeidige Konsistenz. Notfalls geht auch eine gute Nuss-Nougat-Creme, aber der reine Nougat schmeckt voller.
Warum kommt Sahne in die Nougatfüllung?
Mit einem Schluck Sahne wird der Nougat zu einer richtigen Ganache. Ohne Sahne ist die Füllung sehr fest und wird im Kühlschrank fast schnittfest. Mit Sahne bleibt sie schön cremig auf der Zunge und ihr habt diesen typischen Schmelz, den ich aus der Konditorei so liebe.
Silikonform oder Polycarbonat-Hohlkörper, was ist besser?
Ich rate ganz klar zu Polycarbonat-Hohlkörpern. Bei Silikonformen muss man beim Auslösen so stark drücken, dass der dünne Schokomantel bricht. Die Hohlkörper dagegen kann ich nach dem Verschließen einfach umdrehen, und die Pralinen fallen sauber heraus.
Wie lange sind die Nougat Pralinen haltbar?
In einer luftdichten Dose halten meine Nougat Pralinen rund zwei Wochen. Ich lagere sie kühl, aber nicht im Kühlschrank, weil sie dort Feuchtigkeit ziehen und der Glanz leidet. Ein dunkler Schrank bei 16 bis 18 Grad ist ideal.
Warum muss die Ganache über Nacht ruhen?
Die Ganache braucht die Ruhephase, damit sie komplett durchzieht und fest genug für das Verschließen wird. Wenn ich zu früh den Deckel aufspritze, vermischt sich die noch weiche Füllung mit der temperierten Kuvertüre, und das gibt unsaubere Ränder.

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