4.8 von 41 Bewertungen

Hefezopf

Hefezopf
hefezopf
Drucken Pinnen

Dieses Rezept stammt aus einem uralten Backbuch meiner Oma, in dem sie ihren einfachen Hefezopf mit Rosinen handschriftlich festgehalten hat. Es ist genau diese Sorte Backwerk, die nach warmer Milch und Butter duftet und einen lauwarm aus der Form direkt am Tisch festhält. Der Zopf hat eine weiche, leicht süße Krume, eine glänzende Oberseite und diesen typischen Geschmack, den ich aus meiner Kindheit kenne.

Der Trick liegt für mich in zwei Details: Ich lasse die frische Hefe vorab in warmer Milch schaumig gehen, bevor die restlichen Zutaten dazukommen, und ich teile das verquirlte Ei zur Hälfte in den Teig und zur anderen Hälfte auf die Oberfläche zum Bestreichen. So wird der Zopf innen weich und saftig, oben goldbraun und glänzend. Das Rezept passt in eine Kastenform genauso wie freistehend aufs Blech, mit Rosinen, Schokostückchen oder ganz pur. Wichtig ist nur, den Teig auf doppelter Größe gehen zu lassen, dann bleibt die Krume zuverlässig fluffig. Hier kommt mein Rezept für den saftigen Hefezopf aus Omas Backbuch:

Rezeptvideo

Vorbereitung
10 min
Backzeit
30 min
Ruhezeit
n/a
Gesamt
40 min

Zutaten

Portionen
1

Hefeteig

  • 500 g
    Mehl
  • 4 EL
    Zucker
  • 1/2 Würfel
    Hefe
  • 250 ml
    Milch
  • 50 g
    ButterWeich
  • 1 x
    Ei
  • 1 Prise
    Salz
  • 80 g
    RosinenOptional

Schritte

  1. Hefeteig

    1. Ein Mulde in das Mehl formen, darein die Hefe bröseln und mit einem Teil des Zuckers & der Milch bedecken. 10 Minuten stehen lassen.

    2. Die restlichen Zutaten bis auf die Rosinen dazu geben. Rund 10 Minuten kneten und kurz vor Schluss die Rosinen dazu geben.

    3. Den Teig abgedeckt mindestens eine Stunde oder bis sich das Volumen verdoppelt hat, abgedeckt gehen lassen.

    4. Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

    5. Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen, nach Bedarf mit Mehl bestäuben und nach Wunsch formen.

    6. Meine Oma hat einen klassischen drei-Strang-Zopf geflochten und in eine Kastenform gegeben die vorher mit etwas Butter ausgefettet wurde.

    7. Im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten backen bis alles goldig braun ist.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Hefezopf auch mit Trockenhefe statt frischer Hefe backen?
Ja, das geht super easy. Ein Päckchen Trockenhefe entspricht etwa einem halben Würfel frischer Hefe. Ich vermische die Trockenhefe direkt mit dem Mehl in der Schüssel und gebe die warme Milch danach dazu, das Vorab-Schaumigwerden brauche ich dann nicht. Der Teig geht damit genauso zuverlässig auf.
Was kann ich statt Rosinen in den Hefezopf geben?
Ihr habt da viele Optionen. Schokostückchen oder grobe Schokochunks finde ich mega gut, das hat mir beim Backen selber spontan eingefallen. Auch getrocknete Cranberries passen wunderbar oder eine Mischung aus gehackten Mandeln und Orangeat. Wer es ganz schlicht mag, lässt einfach alles weg und hat einen klassischen Butter-Hefezopf.
Brauche ich für das Hefezopf Rezept unbedingt eine Backform?
Nein, eine Form ist nicht nötig. Ich habe die alte Kastenform meiner Oma genommen, weil mir das gefällt und der Zopf darin schön hoch wird. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech behält der Zopf seine Form aber genauso gut, gerade wenn ihr ordentlich geflochten habt. Beide Wege funktionieren zuverlässig.
Wie bekomme ich den Hefezopf richtig saftig und nicht trocken?
Drei Dinge sind für mich entscheidend. Erstens den Teig wirklich nur so lange kneten, bis er zusammenkommt und nur leicht haftet, nicht überkneten. Zweitens dem Teig genug Zeit zum Gehen geben, mindestens bis er sich verdoppelt hat. Und drittens den Zopf noch heiß aus der Form stürzen und abgedeckt auskühlen lassen, dann zieht die Restfeuchte zurück in die Krume.
Wie lange ist der Hefezopf haltbar und wie bewahre ich ihn auf?
In ein sauberes Geschirrtuch gewickelt oder in einer Brotbox bleibt der Zopf zwei bis drei Tage frisch. Frisch gebacken schmeckt er natürlich am besten, lauwarm mit etwas Butter ist für mich der Klassiker. Wenn er etwas an Frische verliert, schneide ich Scheiben ab und toaste sie kurz, das holt den Buttergeschmack wieder zurück. Eingefroren hält der Zopf gut einen Monat.

Kommentare

  • Mann hätte schreiben können das die gefe mit warmer Milch bedeckt sein muss.hatt man erst im Video rausbekommen. Somit wahr ein Zopf hinüber

    • Hi David, Hefe kann sogar in kalter Milch gelöst und aktiv werden, die Warme hilft nur für einen kurzen Moment und ist nicht maßgeblich für das Ergebnis 🙂

  • Habe es genau nach Rezept nachgebacken. Muss sagen bin sehr enttäuscht. Ich backe sehr viel mit Hefe und es gelingt eigentlich immer. Aber dieser war überhaupt nicht fluffige. Ausserdem ist die Temperatur viel zu hoch. Der Stuten war nach 20 Minuten bereits viel zu dunkel und musste abgedeckt werden. Das Ergebnis war ein total trockener Stuten. Ich kann das Rezept leider nicht empfehlen.

  • Mein Ei ist auch im Teig gelandet. Was nicht klar ist, Oberhitze, Unterhitze usw?. Gruß Hildegard Bachmann

  • Der Hefezopf ist wirklich der beste! Sehr fluffig und schmeckt lecker. Schon der Teig war so fein und luftig.

  • Hallo, das mit dem Halben Ei im Teig stand nicht so im Rezept. da fehlt auch das halbe ei zum bestreichen bei den Zustaten. So ist das ganze ei im Teig gelandet. LG

  • Hallo liebe Lisa.
    Danke für das Rezept. Jetzt kann ich den Hefezopf backen ????. Ganz liebe Grüße, Karin ????.

  • Ich finde der sieht so toll aus und der schmeckt so so lecker *.*
    Hefe und ich sind eigentlich nicht die besten Freunde aber deine Rezepte gelingen mir fast immer <3

  • Hallo, liebe Lisa. Bei dem Hefezopf ist das Bild und Rezept von den Puddingschnecken drin ????. Würde ihn sehr gern mal backen. Ganz liebe Grüße, Karin ????

Hinterlasse deinen Kommentar