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Engelsaugen

Engelsaugen
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Ein paar kleine Mürbeteig-Kugeln, in der Mitte eine Mulde voller roter Marmelade, drumrum ein Hauch Puderzucker. Das sind für mich die Plätzchen, die in der Adventszeit auf keinem Teller fehlen dürfen. Bei mir in der Konditorei heißen sie übrigens auch Husarenkrapfen, aber die meisten kennen sie als Engelsaugen, und genau die machen wir heute zusammen.

Ich mache die ganz klassisch mit einem schlichten Mürbeteig: Butter, Zucker, Mehl, ein bisschen Salz und Aroma. Kein Marzipan, keine gemahlenen Mandeln, keine Schokolade. Der buttrige Teig braucht keinen Schnickschnack, das Spannende passiert in der Mulde. Und genau da kommt mein wichtigster Tipp aus der Konditorei: macht die Marmelade vor dem Einfüllen nur ganz leicht warm, nicht heiß, sonst läuft sie beim Backen über und brennt am Blechrand fest. Hier kommt mein Rezept für klassische Engelsaugen mit roter Marmelade:

Rezeptvideo

Vorbereitung
5 min
Backzeit
20 min
Ruhezeit
n/a
Gesamt
25 min

Zutaten

Portionen
30
  • 125 g
    Butter
  • 60 g
    Puderzucker
  • 180 g
    Mehl
  • ⅓ Fläschen x
    Butter Vanille Aroma
  • 1 Prise
    Salz
  • 50 g
    Geleerot

Das brauchst du

Schritte

  1. All In! -> Alle Zutaten ausser das Geele mit einander zu einem Teig verkneten und abgedeckt etwa 90 Minuten kalt stellen.

  2. Kleine Stücke abstechen und zu Kugeln rollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

  3. Mit dem Ende eines Kochlöffels kleine Löcher stechen. Nicht komplett durchdrücken!

  4. Das Gelee in der Mikrowelle für einige Sekunden erwärmen und noch warm in die Löcher tröpfeln. Nicht überfüllen, sonst backt alles über und verbrennt

  5. In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°C etwa 10 – 14 Minuten backen, bis sie hell gold sind.

  6. Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Häufig gestellte Fragen

Wann kommt die Marmelade in die Engelsaugen?
Ich fülle die Marmelade bei meinen Engelsaugen immer vor dem Backen rein. So zieht sie ein bisschen in den Teig, und die Mulde verschwindet nicht beim Aufgehen. Wichtig ist nur, dass die Marmelade leicht warm ist, dann fließt sie sauber rein und brennt im Ofen nicht an.
Kann ich den Teig schon am Vortag machen?
Ja, auf jeden Fall. Den Mürbeteig könnt ihr richtig gut einen Tag vorher machen. Ich wickle ihn in Frischhaltefolie und packe ihn in den Kühlschrank. Am nächsten Tag holt ihr ihn raus, lasst ihn 10 bis 15 Minuten Raumtemperatur annehmen, sonst lässt er sich nur schwer rollen, und dann geht es ganz normal weiter.
Woher kommen die Engelsaugen eigentlich?
Engelsaugen sind ein klassisches Weihnachtsgebäck, das vor allem in Deutschland und Österreich Tradition hat. In manchen Regionen heißen sie auch Husarenkrapfen. Ich habe das Rezept selbst von meiner Oma gelernt, und so wie ich sie hier zeige, mache ich sie schon seit Jahren in der Adventszeit.
Wie lange müssen die Engelsaugen backen?
Bei mir kommen die Engelsaugen für etwa 12 bis 15 Minuten bei 175 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen. Wichtig ist, nicht nach der Uhr zu gehen, sondern nach der Farbe. Sobald die Ränder ganz leicht goldgelb werden, raus damit. Mürbeteig wird ganz schnell zu trocken, wenn man ihn übersieht.
Warum läuft mir die Marmelade aus den Plätzchen?
Wenn die Marmelade beim Backen ausläuft, war sie meistens zu heiß oder zu flüssig beim Einfüllen. Ich mache sie nur leicht warm, gerade so, dass sie weicher wird. Außerdem hilft es, die Mulden tief genug zu drücken und nicht bis zum Rand zu füllen. Ein kleiner Tropfen reicht, der zerläuft beim Backen sowieso.
Kann ich auch eine andere Marmelade nehmen?
Klar, ihr könnt jede Marmelade nehmen, die ihr mögt. Ich finde rote Samtmarmelade am schönsten, weil der Kontrast zum hellen Mürbeteig richtig nice aussieht. Aber Aprikosen-, Himbeer- oder Johannisbeermarmelade gehen genauso gut. Wichtig ist nur, dass die Marmelade nicht zu stückig ist, sonst kriegt ihr sie schlecht in die kleinen Mulden.

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